Wissenswertes zur Praxis

Die Praxis für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie wird von Dr. med. Bodo Pisarsky und Dipl. Psych. Julia Bellabarba geführt. Gemeinsam leiten sie das Praxisteam, das aus Sekretärinnen, Psychologinnen und einer Heilpädagogin besteht. Zusammen mit den approbierten Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen bilden sie das Zentrum für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie als Praxisgemeinschaft.

Wie ist der Ablauf?

Eltern, die sich mit ihren Sorgen und Fragen an uns wenden, erhalten in der Regel zeitnah innerhalb von zwei Wochen einen Termin zu einem Erstgespräch mit dem Arzt. Er bespricht mit Ihnen, welche weiteren Untersuchungen erforderlich sind und welche zusätzlichen Informationen (z.B. von der Kita oder Schule) eingeholt werden sollten. 

In der Regel erfolgt nach dem Erstgespräch die Empfehlung zu einer kinder- und jugendpsychiatrischen Abklärung (Diagnostik). Die Diagnostik ist differenziert und ermöglicht eine fundierte Aussage über den seelischen und körperlichen Entwicklungsstand des Kindes. Sie umfasst mehrere Gespräche mit den Eltern, dem Kind (oder Jugendlichen), sowie Tests zum Verständnis der Erlebniswelt und dem Entwicklungsstand des Kindes und eine neurologische Untersuchung.

Im Rahmen unserer diagnostischen Erhebung sprechen wir auch mit den LehrerInnen oder ErzieherInnen der Kinder, die in unserer Praxis vorgestellt werden. Diese Informationen sind für uns sehr wichtig, um die Gesamtsituation der Patienten aus den unterschiedlichen Perspektiven besser zu verstehen. Das Telefonat mit den Lehrern erfolgt selbstverständlich nur mit Einwilligung der Eltern.

Die gesamte Abklärung kann bis zu sechs Terminen beanspruchen. Mit einer Mindestdauer der Diagnostik von drei Monaten sollten Sie auf jeden Fall rechnen.

Einverständnis und Vertraulichkeit

Die Grundlage aller diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen ist Ihr Einverständnis. Wenn beide Eltern das Sorgerecht haben, müssen beide Eltern der kinderpsychiatrischen Abklärung und Behandlung zustimmen.

Die MitarbeiterInnen der Praxis stehen in regelmäßigem Austausch untereinander, um alle Informationen und Ergebnisse zusammenzuführen. Nach außen stehen alle MitarbeiterInnen unter der ärztlichen Schweigepflicht. Sie umfasst alle Daten, die Sie uns geben oder die wir selbst erheben. Ohne Ihr schriftliches Einverständnis dürfen wir diese Informationen, z.B. die Ergebnisse unserer Untersuchungen, nicht weitergeben. Dies gilt auch für die Behörden, z.B. das Jugendamt, für die Schule, für das Gericht oder für andere Ärzte.

Welche Sprachen werden gesprochen?

Elterngespräche führen wir auf deutsch, polnisch, englisch, italienisch und türkisch.